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SPD Neuhäusel-Kadenbach.

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WebsoziInfo-News :

28.07.2021 18:55 Bevölkerungsschutz vorantreiben und Katastrophe kritisch aufarbeiten
Nach der großen Hochwasser-Katastrophe mit über 170 Toten, vielen Hundert Verletzten und Milliardenschäden müssen wir unser Katastrophenschutzsystem auf den Prüfstand stellen und modernisieren. „Der Innenausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sondersitzung den Auftakt der parlamentarischen Aufarbeitung dieser Jahrhundertkatastrophe gemacht. Alle staatlichen Ebenen müssen sich nun selbstkritisch hinterfragen. In Abstimmung mit den Bundesländern müssen Veränderungen

27.07.2021 18:55 Nils Schmid zu Verfassungskrise in Tunesien
Der tunesische Staatspräsident Kais Saied hat in einem verfassungsrechtlich äußerst bedenklichen Schritt die Exekutivgewalt im Land übernommen, indem er den Premierminister abgesetzt und das Parlament für 30 Tage suspendiert hat. Damit wächst die Gefahr, dass Tunesien als einzige Demokratie in der Arabischen Welt in autoritäre Verhaltensmuster zurückfällt. „Die Berufung des Präsidenten auf den Notstandsartikel der

23.07.2021 14:55 NACH DER HOCHWASSERKATASTROPHE – „WIR STEMMEN DAS GEMEINSAM!“
Nach der Hochwasserkatastrophe hat das Kabinett ein von Olaf Scholz eingeleitetes erstes großes Hilfspaket und ein milliardenschweres Aufbauprogramm auf den Weg gebracht. „Wir stemmen das gemeinsam!“, sagte der Vizekanzler. „Wir werden das tun, was erforderlich ist.“ Die Hilfen sollten schnell und unbürokratisch fließen. „Alle können sich jetzt darauf verlassen“, sagte Scholz. Die Hochwasserkatastrophe habe viel

23.07.2021 05:52 Bernhard Daldrup zum Förderprogramm für Innenstädte
Unsere Innenstädte und Zentren sind durch die Corona-Krise sehr gebeutelt. Die langen Schließungen haben insbesondere den regionalen Einzelhandel und die Kulturszene getroffen. Theaterbesuche, Konzerte, Lesungen – all dies konnte im vergangenen Jahr kaum stattfinden und all dies sind Veranstaltungen, die Menschen in die Innenstädte ziehen und diese beleben. Aus diesem Grund stellt Bundesfinanzminister Olaf Scholz

21.07.2021 15:50 Ein kraftvolles Zeichen gesamtstaatlicher Solidarität
Das Bundeskabinett hat eine millionenschwere Soforthilfe für Hochwasseropfer auf den Weg gebracht. Für SPD-Fraktionsvize Achim Post eine klares Signal: Bund und Länder stehen in dieser Krise zusammen. „Viele Menschen in den Hochwassergebieten sind unverschuldet und über Nacht in Existenznot geraten. Die Schäden sind immens. Um die Not zu lindern wird auf Initiative von Bundesfinanzminister Olaf

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Bundeshaushalt 2021 - Rede Gabi Weber zum Einzelplan 23 :

Aktuell

Gabi Weber, SPD-Bundestagsabgeordnete im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung spricht für ihre Fraktion im Rahmen der Haushaltsplanberatungen zum Bundeshaushalt 2021 in der Bundestagssitzung:

Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kollegen und Kolleginnen!

Bereits mit den Nachtragshaushalten für 2020 haben wir bewiesen, dass wir in dieser Krise solidarisch denken, sei es bei den Anpassungen des Kurzarbeitergel-des, bei den Hilfen für Unternehmen und Selbstständige, sei es bei Hilfen innerhalb der EU oder bei der internationalen Unterstützung im humanitären und entwicklungspolitischen Bereich. Die Koalition geht diesen Weg auch mit dem Haushalt 2021 trotz großer fiskalischer Herausforderungen weiter, um die Krise nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in anderen Weltregionen zu überwinden.

(Beifall bei der SPD)

Diese wurden von der Pandemie und ihren mannigfaltigen Folgen oft noch wesentlich härter getroffen – menschlich, sozial und wirtschaftlich. Mit 12,4 Milliarden Euro legen wir erneut einen Rekordetat für das Bundes-ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vor; viele haben es schon gesagt. Das machen wir jetzt seit sechs Jahren so, und das ist gold-richtig.

(Beifall bei der SPD)

An dieser Stelle möchte ich auch unserem Finanzminister Olaf Scholz, obwohl er oft gescholten wurde, ausdrücklich danken, denn er hat bereits seit dem Frühjahr keinen Zweifel aufkommen lassen, dass wir die Pandemie nicht allein vor unserer Tür bekämpfen können, und entsprechende Mittel für die Unterstützung des globalen Südens bereitgestellt.

(Beifall bei der SPD)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir unterstützen besonders die ärmsten Länder, die LDCs, mit 75 Millionen Euro zusätzlich. Davon sind 50 Millionen Euro jährlich für langfristige Projekte der Zivilgesellschaft in diesen Staaten vorgesehen. Für diese Arbeit brauchen wir auch zwingend starke, multilaterale Organisationen, die Wissen und Geld bündeln können, um so vor Ort spürbare Verbesserungen für die Menschen zu erzielen. Hier möchte ich an erster Stelle das World Food Programme nennen, das morgen in Oslo für seine Arbeit zur Bekämpfung des Hungers, der viel zu oft auch als Waffe eingesetzt wird, den Friedensnobelpreis erhält.

(Beifall bei der SPD, der CDU/CSU und der LINKEN)

– Das ist einen Beifall wert. – Wir als Abgeordnete unterstützen diese wichtige Arbeit mit einem weiteren Auf-wuchs der vorgesehenen Mittel um rund 22 Millionen Euro gegenüber dem Regierungsentwurf. Ebenfalls stei-gern wir die Mittel – das ist eben auch schon angesprochen worden – für das UN-Entwicklungsprogramm und – das freut mich ganz besonders – für UN Women.

(Beifall bei der SPD)

Die SPD-Fraktion macht sich für multilaterales Handeln stark. Daher haben wir uns in den Haushaltsberatungen dafür eingesetzt, die im Regierungsentwurf gekürzten Ansätze in diesem Bereich wieder zurückzunehmen und das Geld nicht nur verstärkt in bilaterale Maßnahmen fließen zu lassen. Das ist uns leider nicht überall gelungen.

Ihnen, Minister Müller, möchte ich in diesem Zusammenhang die Frage stellen, wie sich die Kürzung der Titel für multilaterale Zusammenarbeit zugunsten der Titel für bilaterale Zusammenarbeit mit dem von Ihrem Haus vor-gelegten Konzept „BMZ 2030“ und dessen kürzerer Länderliste verträgt. Uns wurde immer wieder versichert, dass wir kein Land im Regen stehen lassen und selbst da, wo wir rausgehen, multilaterale Partner und NGOs weiter vor Ort tätig sein werden. Das wird in der Praxis so nicht funktionieren, wenn man gleichzeitig die Mittel im multilateralen Bereich an verschiedenen Stellen zurückfährt. Das passt nicht zusammen.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der FDP)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir bereiten uns in Europa gerade auf nationale Impfkampagnen vor. Wir dürfen darüber aber nicht vergessen, dass Millionen Menschen auf der Welt dasselbe Menschenrecht auf Zugang zu Medikamenten und Impfungen haben. Gesundheit ist kein Vorrecht reicher Gesellschaften.

(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN)

Es muss deshalb klar sein, dass im vorliegenden Etat die Kosten für eine globale Impfkampagne noch nicht abschließend abgebildet sein können. Der Einzelplan 60 kann helfen; aber der Zugriff darauf muss sichergestellt werden, um auch globales Impfen möglich zu machen.

(Beifall bei der SPD)

Kolleginnen und Kollegen, zum Abschluss meiner Rede möchte ich auf ein Thema zu sprechen kommen, das meiner Fraktion und mir persönlich sehr am Herzen liegt. – Es kann doch jetzt nur noch das Lieferkettengesetz kommen.

(Zuruf von der SPD: Jawohl!)

Breite Teile der Bevölkerung, viele Unternehmen und Parlamentarierinnen und Parlamentarier setzen sich für dieses Gesetz ein. Es ist daher nicht länger hinnehmbar, wenn durch die Blockadehaltung des Bundeswirtschafts-ministeriums, gestützt durch einzelne Interessenverbände, dieses nicht den Weg durch das Kabinett zu uns ins Parlament findet. Das ist ein unerträglicher Zustand.

(Beifall bei der SPD und der LINKEN sowie der Abg. Margarete Bause [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])

Kolleginnen und Kollegen, ich kann mich erinnern, dass wir vor acht Jahren eine ähnliche Diskussion hatten; damals ging es um den Mindestlohn: Ein Monster für die Betriebe, die Wettbewerbsfähigkeit wird beeinträchtigt. – Der Mindestlohn ist da, und er ist ein Segen für viele Menschen.

(Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Aber er ist immer noch viel zu niedrig! Er muss min-destens auf 12, besser 13 Euro angehoben wer-den!)

Das Gleiche gilt für das Lieferkettengesetz.

(Beifall bei der SPD und der LINKEN)

In vielen Ländern stehen gut ausgebildete Unternehmerinnen und Unternehmer bereit, um mit ihren Ideen und ihrem Können ihre Investitionen und Ideen unter fairen Wettbewerbsbedingungen umzusetzen. Viele Firmen bei uns wünschen sich, dass ihre Anstrengungen, fair und nachhaltig zu produzieren, vor Dumpingwettbewerb und schwarzen Schafen geschützt werden. Genau dafür brauchen wir das Lieferkettengesetz. Also: Blockade beenden und machen!

Vielen Dank.

 

 

Homepage Gabi Weber - Ihre Abgeordnete für Westerwald und Rhein-Lahn

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