[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Neuhäusel-Kadenbach.

Counter :

Besucher:1539552
Heute:220
Online:1

rlp_zufallsfoto :

WebsoziInfo-News :

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen

11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de

 

Meine Stellungnahme zum Artikel in der Westerwälder Zeitung: Verfahren um die Abschiebung der Familie Dodo :

Aktuell

Familie Dodo und die Ausländerbehörde - Ihr Artikel von heute

Sehr geehrte Frau Kühr,

zunächst möchte ich mich sehr bei Ihnen für die Recherche und Berichterstattung über die Familie Dodo bedanken. Ihr Artikel in der WZ von heute hat mich zum einen aufgrund der offenen Kritik beeindruckt, zum anderen aber auch bestürzt, insbesondere Ihre Aussage im Kommentar, dass verwaltungsseitig mehrfach das Unwort "Sozialschmarotzer" gefallen sei. Letzteres wundert mich allerdings nicht.

Bislang habe ich es persönlich, aber auch wir als SPD-Kreistagsfraktion, vermieden, die Arbeit der Kreisausländerbehörde öffentlich zu kritisieren. Ich möchte jedoch Ihren Bericht von heute zum Anlass nehmen, Ihnen einige meiner Erfahrungen bzw. die Erfahrungen von Menschen, die sich an mich gewandt haben, zu schildern, denn der Fall der Familie Dodo scheint mir nur die Spitze des Eisbergs zu sein.

So wurde mir bspw. der vergleichsweise harmlose Fall berichtet, dass ein angehender Praktikant (also ein Mensch, der hier etwas berufliches lernen sollte!) aus dem arabischen Raum bei einem Termin in der Behörde weder - und im Gegensatz zu seiner deutschen Begleiterin - begrüßt noch verabschiedet wurde. Ihr bat der Mitarbeiter ein Bonbon an, er saß daneben und wurde keines Blickes gewürdigt. Der junge Mann stellte seiner Begleiterin nachher die Frage, wo er denn hier gelandet sei...

Im letzten Jahr kontaktierte mich der Anwalt eines jungen Mannes, der morgens zur Abschiebung abgeholt worden war. Es laufe noch ein Eilantrag beim Oberverwaltungsgericht in Trier gegen die Abschiebung, dennoch saß der junge Mann im Polizeiauto auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen. Daraufhin rief ich den zuständigen Dezernenten in der Kreisverwaltung an und bat darum, dass man doch zunächst die Entscheidung des Gerichts abwarten möge. Nachdem er sich in der Abteilung erkundigt hatte, erklärte er, es sei inzwischen eine telefonische Mitteilung aus Trier da, dass die Abschiebung gestoppt werden solle, und er würde jetzt, obwohl noch nichts schriftlich vorliege, ausnahmsweise den jungen Mann zurückbringen lassen.

Eine Berliner Anwältin für Ausländerrecht, die einen Fall hier im Westerwald bearbeitet, konstatierte: so etwas wie hier im Westerwald, habe sie noch nicht erlebt.

Des weiteren berichten mir Menschen aus dem Umfeld der Hochschule Höhr-Grenzhausen, dass ausländischen Studierenden empfohlen werde, sich in einem anderen Landkreis anzumelden.

Das sind sicher alles subjektive Einschätzungen, aber in der Summe ergibt sich daraus m.E. schon ein - nicht besonders schönes - Bild. Hinzu kommt, dass in Selters im vergangenen Jahr Unterschriften gegen die Ausländerbehörde gesammelt worden waren, die dem Landrat in einer - nicht öffentlichen! - Sitzung des Beirats für Migration und Integration übergeben worden waren. Wir hatten daraufhin den Beirat im Kreistag darüber berichten lassen. Leider fand das damals keinen Eingang in Ihre Berichterstattung.

Und im übrigen: Wenn ich Gespräche in Mainz über die Arbeit der Ausländerbehörden führe, wird mir mehr als deutlich, welcher Ruf der Behörde des Westerwalds vorauseilt. Und das können Ihnen die Institutionen im Kreis, die Migranten beraten, nur bestätigen.

Mit Verlaub, wenn sich nun der Behördenleiter hinstellt und meint, außer einem klärenden Gespräch bestehe hier kein Handlungsbedarf, dann deckt er das Verhalten seiner Mitarbeiter nicht nur (was für ihn als Dienstherren nachvollziehbar wäre), sondern er billigt und befördert es damit. Ein Aushängeschild für den Westerwald ist das mitnichten.

Ich hoffe sehr, dass Sie aufgrund Ihres Artikels noch weitere Zuschriften mit "Erlebnisberichten" bekommen. Und ich hoffe, dass Sie das Thema weiter kritisch begleiten.

Mit freundlichen Grüssen


Dr. Tanja Machalet, MdL

Bürgerbüro
Dr. Luschberger-Strasse 12
56422 Wirges
Tel. 02602 7400
Fax 02602 81929
www.tanja-machalet.de

 

Homepage Dr. Tanja Machalet, MdL für den Wahlkreis 6 (Montabaur)

Kommentare :

Zu Artikeln, die älter als 90 Tage sind, können keine Kommentare hinzugefügt werden.

Ihre Heuchlerei

Wenn Sie nichts anderes haben als Ihr Hörensagen, dann sollten Sie besser nicht mehr in Erscheinung treten. Sie als "Behördenleiter" also Landrätin wäre die großere Katastrophe.

Autor: Ww, Datum: 28.04.2013, 12:33 Uhr


- Zum Seitenanfang.